Beschreibung

In diesem Webinar geht es um die Bedeutung von Ballaststoffen und wie sie sich auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres auswirken können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Kaninchen, aber es werden auch wichtige Informationen zu Meerschweinchen und Chinchillas hervorgehoben.

Transkription

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Webinar. Wir besprechen die Bedeutung von Ballaststoffen für Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchillas und deren Auswirkungen auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Wir sprechen hauptsächlich über Kaninchen, aber im Laufe der Präsentation werde ich auf die spezifischen Unterschiede zu Meerschweinchen und Chinchillas hinweisen, da es viele Ähnlichkeiten gibt, aber auch einige wesentliche Unterschiede, die wir im Folgenden erläutern werden. Einer der wichtigsten Punkte, mit denen wir beginnen, sind die fünf Wohlfahrtsbedürfnisse.
Die fünf Tierschutzbedürfnisse stammen aus dem Tierschutzgesetz von 2006 und sind eine Verpflichtung für alle, die Tiere betreuen: Wir müssen ihre Bedürfnisse erfüllen und dafür sorgen, dass sie frei von Schmerz und Leid sind. Die fünf Bedürfnisse gelten für alle Tierarten, aber die Nuancen und Anforderungen variieren je nach Tierart.
Und diese fünf Bedürfnisse bedeuten, dass wir sicherstellen müssen, dass wir dem Tier eine geeignete Ernährung bieten, die seinem spezifischen Lebensstadium und den Anforderungen seiner Art entspricht. Wir müssen sicherstellen, dass sie in einer geeigneten Umgebung leben und ausreichend Bewegung, Wärme und Schutz haben. Sie müssen mit anderen Tieren oder getrennt von ihnen untergebracht werden.
Kaninchen sind beispielsweise soziale Tiere und sollten daher nicht allein gehalten werden. Sie sollten immer einen Artgenossen haben. Im Gegensatz dazu mögen beispielsweise Goldhamster keine kleinen Freunde.
Sie sind ausgesprochene Einzelgänger, daher ist es für ihr Wohlbefinden angemessen, sie einzeln zu halten. Sie müssen normales Verhalten zeigen können, idealerweise zu selbstgewählten Zeiten. Wie wir beispielsweise bei Kaninchen noch einmal erläutern werden, sind sie in der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten.
Deshalb ist der ständige Zugang zu Auslauf sehr wichtig, da sie so ihr Verhalten zu einem selbstgewählten Zeitpunkt zeigen können, anstatt sie beispielsweise nur dann in ihren Auslauf zu lassen, wenn wir sie in ihren Auslauf lassen. All diese Dinge müssen wir bei der Unterbringung unserer Tiere berücksichtigen. Und ganz wichtig ist auch, dass sie vor Schmerzen, Leiden, Verletzungen und Krankheiten geschützt sind.
Dies geschieht zum Teil durch die Erfüllung der anderen vier Bedürfnisse. Wir stellen sicher, dass sie, falls nötig, geimpft werden und im Krankheits- oder Verletzungsfall innerhalb angemessener Zeit von einem Tierarzt untersucht werden, um sicherzustellen, dass sie keine Schmerzen oder Leiden erleiden. Ihnen kann eine geeignete Behandlung verabreicht werden.
Wie gesagt, die fünf Wohlfahrtsbedürfnisse jeder Tierart sind ein guter Ausgangspunkt, um sicherzustellen, dass wir alle Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres abdecken und erfüllen. Diese fünf Bedürfnisse dienen uns bei allem, was wir als Unternehmen tun, als Anknüpfungspunkt.
Wie bereits erwähnt, enthält das Tierschutzgesetz allgemeine Richtlinien zu den Anforderungen der einzelnen Tierarten. Darunter finden sich Verhaltensregeln, die die Einzelheiten regeln, sowie Verhaltensregeln für Hunde und Katzen usw. Für unsere kleinen Vierbeiner gab es jedoch keine. Kürzlich wurde ein Verhaltenskodex für das Wohlergehen von Hauskaninchen entwickelt. Dies ist eine fantastische Arbeit, die nun gesetzlich verankert ist.
Die Nuancen und Besonderheiten, die es bedeutet, diese Bedürfnisse eines Kaninchens zu erfüllen, sind wirklich großartig. Nehmen wir beispielsweise die Unterbringung: Traditionell wurden Kaninchen in kleinen Ställen am Ende des Gartens gehalten, mit wenig bis gar keinem Auslauf. Und die Verhaltensregeln legen die tatsächlichen Anforderungen an den Platz fest, den sie als Art benötigen.
Dadurch wird für Tierhalter deutlich klarer, was benötigt wird, und es ist ein praktischer Leitfaden. Es zeigt aber auch, dass die Bedürfnisse der Tiere nicht erfüllt werden, wenn diese Anforderungen nicht erfüllt werden. Aus der Sicht von Tierhändlern und Tierärzten ist es ein wirklich guter Anhaltspunkt.
Wir haben derzeit keinen Verhaltenskodex für Meerschweinchen, aber es laufen entsprechende Arbeiten und Kampagnen. Ziel ist es, diese Arbeit in Gang zu bringen und voranzutreiben. Unser Ziel ist es, einen Verhaltenskodex für jede unserer Arten zu entwickeln, denn jede Art, egal wie klein sie ist, verdient eine artgerechte Haltung, damit sie mindestens ein langes, gesundes und glückliches Leben führen kann.
Wenn wir also an die Wildnis denken und darüber nachdenken, wie wir all diese Bedürfnisse erfüllen können, worüber müssen wir dann nachdenken? Im Gegensatz zu Hunden haben sich Haushunde über Hunderte von Jahren entwickelt und sind nicht unbedingt so eng mit ihren wilden Artgenossen verwandt. Ein kleiner Dackel sieht ganz anders aus als ein freilaufender Hund.
Bei Hunden wie Huskys könnte man leicht annehmen, dass sie noch immer eng mit Wölfen verwandt sind. Tatsächlich haben sie sich jedoch weiterentwickelt und ihr Verhalten, ihre Bedürfnisse und Ansprüche haben sich geändert. Sie sind vollständig domestiziert. Unsere kleinen pelzigen Haustiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchillas ähneln ihren wilden Artgenossen wahrscheinlich noch stärker, was ihre Ernährungs-, Verhaltens- und Umweltanforderungen angeht. Daher halte ich es für sehr hilfreich, sich zu überlegen, wie ihr Leben in der Wildnis aussieht und wie wir es nachahmen oder ihren Ansprüchen gerecht werden können, wenn wir sie in einer häuslichen Umgebung betrachten.
Wenn wir an Kaninchen denken, sind sie Weidetiere, die am Boden grasen. Sie sind an ballaststoffreiche, energiearme Nahrung wie Gräser und Pflanzen angepasst. Sie sind körperlich darauf ausgelegt, diese energiearme Nahrung zu fressen, und sie grasen und suchen einen Großteil des Tages nach Futter.
Schätzungsweise verbringen Kaninchen in freier Wildbahn etwa 70 % ihrer Wachzeit mit Grasen und Futtersuche. Das ist ein großer Teil ihrer Tageszeit. Wie bereits erwähnt, fressen sie hauptsächlich in der Morgen- und Abenddämmerung, was wir als dämmerungsaktiv bezeichnen.
Wir berücksichtigen diese Dinge also im Laufe der Zeit. Während wir in Großbritannien auf dem Land Wildkaninchen haben, gibt es bei uns keine Herden von kleinen Meerschweinchen, die frei herumstreunen. In Südamerika hingegen sind sie oder ihre eng verwandten Verwandten heimisch. Wir würden sie als natürliche Weidetiere bezeichnen, da sie Gräser, Pflanzen und Kräuter fressen – eine Mischung aus beidem.
Sie neigen dazu, etwas mehr „tagaktiv“ zu sein, das heißt, sie fressen tagsüber. Sie sind also tagsüber aktiver als Kaninchen. Und dann gibt es noch Chinchillas, die ebenfalls aus Südamerika stammen.
In freier Wildbahn sind sie eher nachtaktiv und daher nachts am aktivsten. Sie können sich aber anpassen. Im Gespräch mit Kollegen, die Chinchillas als Haustiere halten, glaube ich, dass sich manche von ihnen etwas besser anpassen als andere. Manche sind nachts sehr aktiv, andere passen sich ihren Besitzern etwas besser an, es kann also ein wenig Abwechslung geben.
Aber es handelt sich um eine ganz natürliche Ernährung mit Wurzeln, Blättern, Rinde, Kakteen, verschiedenen Gräsern usw. Also alles sehr ballaststoffreiche, kalorienarme Nahrung. Das müssen wir auch bei der Fütterung dieser Tiere im häuslichen Umfeld berücksichtigen.
Und das ist wirklich wichtig. In Bezug auf ihre natürliche Ernährung bezeichnen wir sie gerne als Ballaststofffresser. Wir meinen damit, dass sie Pflanzenfresser sind und einen sehr hohen Ballaststoffbedarf haben.
Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, aber auch von etwas Abwechslung. Es ist wirklich schwierig zu fressen, es belastet ihre Zähne und ihr Verdauungssystem. Wir könnten uns nicht allein von dem ernähren, was sie fressen. Aber sie haben sich speziell angepasst, um das zu ermöglichen. Wir werden das in ein paar Folien durchgehen, um genau zu erklären, wie das passiert.
Im Wesentlichen beruht ihr Verdauungssystem auf einem sehr empfindlichen Gleichgewicht der Bakterien, die beim Abbau der Ballaststoffe helfen, und wie wir sehen werden, sind diese Bakterien von entscheidender Bedeutung. In gewisser Hinsicht füttern wir die Bakterien praktisch, und die Bakterien ernähren mit dem, was sie produzieren, praktisch das Tier, aber darauf werden wir gleich noch näher eingehen. Die Ballaststoffe sollten sich ständig im Darm der Tiere befinden, und das ist für ihre allgemeine Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihr Wohlbefinden ganz entscheidend. Wenn wir nicht ständig für Ballaststoffe sorgen, kann die Darmfunktion verlangsamt oder ganz zum Erliegen kommen, was zu erheblichen Problemen führen kann.
Und auch in der freien Wildbahn haben sie die Möglichkeit, täglich weite Strecken zurückzulegen, um geeignetes Futter zu finden. Als Haustiere sind sie auf uns angewiesen, um die richtige Ernährung zu gewährleisten. Deshalb ist es wichtig, dass wir wissen und verstehen, was sie brauchen, um sie versorgen zu können, denn sie sind wirklich auf uns angewiesen. Wie gesagt, wir sprechen viel über Ballaststoffe.
Was ist das? Ein paar Dinge. Auf der Rückseite einer Lebensmittelverpackung finden Sie eine Maßeinheit namens „Rohfaser“.
Rohfaser ist ein guter Wert für Hunde- und Katzenfutter und ermöglicht den Vergleich der Futtermittel. Bei kleinen Tierarten ist Rohfaser jedoch nicht der sinnvollste Wert. Aus kennzeichnungsrechtlicher Sicht ist Rohfaser also wichtig.
Es handelt sich um eine Art Pflichtdeklaration, die wir auf Verpackungen anbringen müssen. Aber wie gesagt, sie sagt uns nicht alles. Als Maßeinheit enthält Rohfaser einige Elemente, die streng genommen keine Ballaststoffe sind, aber wir lassen andere Elemente weg, die wir als Ballaststoffe einstufen würden.
Das gibt uns zwar einen Anhaltspunkt, erzählt uns aber nicht die ganze Wahrheit. Was uns jedoch die ganze Wahrheit verrät, ist der Gesamtfasergehalt, den wir bei Burgess als nützliche Ballaststoffe bezeichnen. Und genau diesen Wert finden Sie auf unseren Verpackungen.
Und das ist der Gesamtgehalt des Lebensmittels oder Produkts. Und dieser lässt sich in zwei Teile unterteilen: verdauliche und unverdauliche Ballaststoffe. In Kürze werde ich die Unterschiede erläutern, wie sie durch den Darm wandern.
Aber im Wesentlichen halten sie, was sie versprechen. Unverdauliche Ballaststoffe werden nicht verdaut und wandern durch den Darm, während verdauliche Ballaststoffe tatsächlich verdaut werden, während sie durch den Körper wandern. Beide Ballaststoffarten sind in Gräsern, Haze und auch in Nugget-Nahrungsmitteln enthalten.
Und genau diese Ausgewogenheit und Vielfalt sind wichtig, um ihnen zu helfen. Die Versorgung mit Ballaststoffen spielt eine wichtige Rolle bei diesem Verhalten und der Bereicherung der Umwelt. Wenn wir uns die Statistik ansehen, dass sie 70 % ihrer Wachzeit mit Grasen oder Futtersuche verbringen, werden sie sich langweilen, wenn wir ihnen nicht genügend Zugang zu Gras oder hochwertigem Heu bieten. Und genau da setzen wir an.
Negatives Verhalten kann auftreten. Das kann zum Beispiel das Kauen, Ziehen oder Zerren an der Behausung sein oder einfach nur ein bisschen mürrisch, weil sie gelangweilt und unzufrieden sind. Ballaststoffe spielen also sowohl ernährungsphysiologisch als auch verhaltensmäßig eine wichtige Rolle.
Wie Sie bereits sagten, ist diese Statistik wirklich entscheidend. Sie werden mich das schon oft sagen hören. Was den Anteil von hochwertigem Futterheu in der Ernährung angeht – und das ist etwas, was wir aus Gesprächen mit Tierbesitzern oft erfahren –, der möglicherweise unterschätzt wird, sollten 85 bis 90 % der Ernährung aus hochwertigem Futterheu bestehen. Wir werden gleich noch etwas ausführlicher auf Heu eingehen.
Und wie ich eingangs sagte: Ich würde sagen, so ziemlich alles, was ich gesagt habe, trifft auch auf Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchillas zu. Sie alle haben also einen hohen Ballaststoffbedarf, und alle Nuancen rund um Ballaststoffe gelten für alle drei Arten. Um kurz zu erläutern, was im Darm passiert, ist es meiner Meinung nach hilfreich zu verstehen, was mit den Ballaststoffen nach der Aufnahme passiert, um ihre Bedeutung zu verstehen und zu verstehen, was passiert, wenn etwas schiefgeht.
Auf dem Bildschirm sind drei Abbildungen zu sehen. Von außen betrachtet sehen die drei Arten recht unterschiedlich aus. Aber im Inneren gibt es in gewisser Weise deutliche Ähnlichkeiten.
Sie sind also das, was wir als Dickdarmfermenter bezeichnen würden, das heißt, sie verfügen über eine recht große Menge. Ein Dickdarm ist dasselbe wie unser Blinddarm, nur dass dieser keine Funktion mehr hat und recht klein ist. Außer wenn er sich entzündet und uns Probleme bereitet, haben wir unser ganzes Leben lang nichts damit zu tun. Für diese Arten ist er ein sehr wichtiges Organ und nimmt den größten Teil des Raumes in ihrem Bauchraum ein.
Ich bin Tierarzt für Kleintiere und habe eine Praxis für Erstversorgung. Wenn wir beispielsweise an einem Kaninchen operieren, öffnet sich der Bauchraum. Das Erste und Einzige, was man sieht, ist der Dickdarm. Es handelt sich um ein sehr großes, aber empfindliches Organ.
Andere Arten, die wir als Hirschkuh klassifizieren würden, sind Pferde. Auch hier gibt es einige Ähnlichkeiten und einige wesentliche Unterschiede.
Ihre Verdauung und ihre Nahrung ähneln stark denen dieser Artgenossen. Es gibt jedoch ein paar wichtige Unterschiede, auf die wir näher eingehen werden. Außerdem gibt es noch andere Arten, die als Darmfermenter bezeichnet werden.
Das wären zum Beispiel Rinder oder Schafe, bei denen sich der Gärbehälter im vorderen Teil des Darms bzw. Magens befindet. Wenn wir uns also, wie gesagt, das Kaninchen ansehen, sind die anderen Tiere im Großen und Ganzen ähnlich. Der obere Darmabschnitt im Magen ist einfach und unkompliziert und unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht wesentlich von dem eines Hundes, einer Katze oder eines anderen Säugetiers.
Alles ganz einfach. Wie bereits erwähnt, gelangen wir im Dickdarm zu diesem Schleim. Das ist ein vergrößertes Organ und damit sozusagen der Dickdarm. Wie bereits erwähnt, sind die Darmstrukturen bei Meerschweinchen und Chinchillas weitgehend ähnlich. Beim Chinchilla gibt es kleine Unterschiede: Der Dickdarm ist etwas größer als bei den anderen, aber im Großen und Ganzen ähnlich.
Wie gelangen die Ballaststoffe durch den Darm und wie können sie etwas verdauen, was für Sie und mich unverdaulich wäre? Betrachten wir dieses Diagramm. Wie gesagt, es bezieht sich auf Kaninchen, aber all das gilt auch für Meerschweinchen und Chinchillas. Ich werde die wichtigsten Unterschiede erläutern. Sie fressen beispielsweise faserige Nahrung wie Gras, Heu oder Nuggets, die dann schnell durch Magen und Dünndarm gelangt.
Sie haben es also gegessen, und es ist durchgegangen. Dann gelangt es in den Dickdarm. Und dort werden die verdaulichen und unverdaulichen Ballaststoffe getrennt.
Durch die sogenannte Houseralaktivität ist der Darm in der Lage, verdauliche von unverdaulichen Ballaststoffen zu trennen. Die unverdaulichen Ballaststoffe sind etwas länger und haben eine etwas größere Partikelgröße als die verdaulichen, daher besteht ein Unterschied zwischen ihnen. Und Houseralaktivität, wenn Sie sich vorstellen, ganz leicht mit den Fingern auf die Oberfläche einer Trommel zu klopfen.
Man kann sich das wie eine sehr leichte Vibration vorstellen. Es ist etwas Ähnliches, das die Trennung ermöglicht. Und dann kann der Darm die beiden Komponenten gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen senden.
Wenn wir also zurückgehen und unser Diagramm betrachten, haben wir die Fraktionen getrennt. Die verdaulichen Ballaststoffe wandern in die entgegengesetzte Richtung zurück und landen im Inneren dieses Secums. In diesem Secum, wo die Bakterienpopulation lebt, befindet sich also jede der Arten.
Und die unverdaulichen Fasern setzen ihre Reise fort und gelangen wieder hinaus. Wenn wir uns die unverdaulichen Fasern ansehen, werden sie durchgelassen und irgendwie wieder hinausgelangt, und dann kommen sie als normaler Kot wieder heraus, den wir sehen würden. Wenn Sie sich also um kleine Fellnasen gekümmert haben, …
Mehr als vertraut damit. Und das sind die unverdaulichen Ballaststoffe. Es hat sich also nicht wirklich verändert, es hat sich lediglich von den verdaulichen Ballaststoffen getrennt.
Was ist also sein Zweck? Wie bereits erwähnt, sollte der Darm ständig in Bewegung sein, und genau das ist die Aufgabe der unverdaulichen Ballaststoffe. Der Darm muss also wie eine Fabrik funktionieren, in die die Waren am vorderen Ende gelangen, sodass das Tier ständig knabbert, Futter sucht und grast.
Und fast ständig kommt am anderen Ende Kot heraus, sodass wir einen ziemlich regelmäßigen Kotabsatz haben sollten. Das deutet darauf hin, dass der Darm in ständiger Bewegung und in einem guten und gesunden Zustand ist. Mit dem Schleim sind also unsere verdaulichen Ballaststoffe zurück in den Darm gelangt, und die dort befindliche Bakterienpopulation beginnt nun, diese verdaulichen Ballaststoffe zu fermentieren. Das ist der entscheidende Unterschied, warum sie von den Nahrungsmitteln leben können, die sie vertragen, und wir nicht.
Und diese Bakterien produzieren mit der Zeit Nebenprodukte der Gärung, darunter B-Vitamine, Vitamin K und Energie in Form von flüchtigen Fettsäuren. Genau das meine ich damit: Wir füttern die Bakterien, und die Bakterien ernähren dann das Tier. Das gesamte fermentierte Material befindet sich also in diesem Schaum, und mehrmals täglich, meist in ruhigen Zeiten, zieht sich dieser Schaum zusammen.
Stellen Sie sich vor, Sie drücken eine Tube Zahnpasta zusammen und es kommt eine Art weiche, klebrige Masse heraus. Diese zieht sich zusammen und stößt diese Masse, einen sogenannten Sucher-Tropf, aus. Dieser beginnt dann seinen Weg durch den normalen Darmweg. Er passiert den Fussus coli-Bereich und wird dort mit einer Art Schleim überzogen, der die Außenseite des klebrigen Kots (Secotroph) schützt. Anschließend wird er unten ausgeschieden. Kaninchen nehmen diesen klebrigen Kot (Secotroph) direkt über den Anus auf, also direkt über das Hinterteil.
Sie rollen sich zusammen, setzen sich auf und machen dann fast so etwas wie einen kleinen Aufsitz, sodass sie sich zusammenkauern und den Kot direkt aufnehmen. Der klebrige Kot gelangt dann in den Magen. In diesem klebrigen Kot befinden sich noch Bakterien, die den Gärungsprozess fortsetzen.
Nach einiger Zeit löst sich die Schleimschicht auf dem klebrigen Kot durch die Magensäure auf. Die Bakterien werden abgetötet, und die produzierten Nährstoffe, wie Vitamine und flüchtige Fettsäuren, werden auf normale Weise über Magen und Dünndarm aufgenommen. Gleichzeitig bildet das Tier weiterhin faseriges Material usw.
Einer der Hauptunterschiede zwischen Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchillas besteht darin, dass Meerschweinchen und Chinchillas den klebrigen Kot nicht direkt über den Hintern fressen, sondern vom Boden. Manchmal sind Besitzer besorgt, wenn sie das sehen, und denken: „Oh mein Gott, da stimmt was nicht, sie fressen ihren Kot, füttere ich sie falsch?“ Tatsächlich haben sie aber nur miterlebt, wie sie den klebrigen Kot fressen, was ein ganz normaler Vorgang ist. Es ist also ein sehr.
Diese Tiere können auf raffinierte Weise Dinge verdauen, aus denen sich nur sehr schwer Nährstoffe extrahieren lassen, und bleiben gleichzeitig als Beutetier klein, flink und schnell. Es ist also eine wirklich clevere Lösung. Wenn hier etwas schiefgeht, können Probleme auftreten. Wenn der Darm langsamer arbeitet und wir nicht genügend unverdauliche Ballaststoffe aufnehmen, kann es zu einer sogenannten Darmstase kommen, die innerhalb kürzester Zeit tödlich sein kann.
Das Gleiche gilt, wenn wir den Tieren zu viel Zucker und Stärke geben, zum Beispiel eine selektive Müsli-Diät. Selektive Fütterung ist ein natürliches Verhalten. Denken Sie an wilde Tiere, die den ganzen Tag grasen und nach Futter suchen. Sie sind auf der Suche nach jungen, saftigen und leckeren Pflanzen. Selektive Fütterung im häuslichen Umfeld ist ein echtes Problem, und wir werden gegen Ende des Vortrags darauf eingehen. Wenn ein Tier jedoch viele zucker- und stärkehaltige Lebensmittel frisst, verändert sich vermutlich das Bakteriengleichgewicht.
Das Profil der flüchtigen Fettsäuren verändert sich und damit auch die Neigung der Tiere, den klebrigen Kot zu fressen. Dadurch treten allerlei Probleme auf wie nicht gefressener klebriger Kot und Fliegenmadenbefall, auf die wir in einigen Folien noch einmal eingehen werden. Es handelt sich also um einen ziemlich komplexen und wirklich wichtigen Prozess. Man kann leicht erkennen, wie wichtig die richtige Menge und Art der Ballaststoffe in der Ernährung ist und welche enormen Auswirkungen – positiv oder negativ – auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere haben kann. Und das habe ich im Zusammenhang mit dem Aussehen des Kots erwähnt.
Wir haben also die kleine, runde Weintraube als klebrigen Kot von Kaninchen. So sieht ein ganz normaler Kot aus, mit einer Art Schleimschicht auf der Oberfläche. Dann haben wir den harten Kot des Kaninchens, der ziemlich groß sein sollte.
Faserig und rund, wenn sie klein, unregelmäßig oder sehr dunkel sind. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Darm nicht richtig funktioniert und wir kurz vor einer Darmstagnation stehen. Das ist ein sehr guter Indikator dafür, wie gut der Darm funktioniert.
Und ich werde Ihnen später noch ein paar Bilder zeigen. Und dann noch ein Kontrast zu Perlhühnern und Chinchillas: Ihr Kot ist nicht rund, sondern länglich, und ihr klebriger Kot sieht ihrem normalen Kot sehr ähnlich. Er ist aber nur ein bisschen feuchter, und sie kennen den Unterschied. Sie können ihn zwischen beiden unterscheiden.
Wenn wir uns also ansehen, was das bedeutet, wenn man bedenkt, dass 85 bis 90 % der Ernährung aus hochwertigem Futterheu bestehen sollten, würde ich zunächst mit Wasser beginnen. Wie bei allen Tierarten ist es der wichtigste Nährstoff und derjenige, auf den wir am kürzesten verzichten können. Interessanterweise haben Studien mit Kaninchen gezeigt, dass manche Kaninchen lieber aus der Flasche als aus einem Napf trinken und dass die Wasseraufnahme durch das Trinken aus einem Napf erhöht werden kann.
Wenn wir also aus einem bestimmten Grund die Wasseraufnahme erhöhen müssen, kann es sinnvoll sein, sie in einem Napf anzubieten. Ähnlich verhält es sich, wenn Kaninchen, Perlhühner oder Chinchillas in eine Tierarztpraxis oder eine Tierpension kommen. Es ist sehr wichtig, dass wir ihnen mitteilen, ob sie es gewohnt sind, aus einem Napf oder einer Flasche zu trinken.
Wir bieten nur eine Flasche an, was zu einer deutlich reduzierten Wasseraufnahme führen kann, das ist wirklich wichtig. Die Näpfe sind super, wie gesagt, sie können die Wasseraufnahme erhöhen, aber sie neigen dazu, etwas schmutzig zu werden, ihr Futter fallen zu lassen und hineinzutreten usw. Es ist also wichtig, das Verhalten der Tiere im Auge zu behalten, es hängt von ihnen individuell ab.
Wie gesagt, was das Heu angeht, empfehlen wir täglich ein Bündel Heu, das mindestens so groß ist wie die Tiere selbst. Was sie nicht fressen, sollten wir austauschen. Auch beim Heu suchen sie sich die Stücke aus, die sie wollen. Wenn es Stücke gibt, die sie nicht fressen, ist es besser, ihnen kontinuierlich hochwertiges, frisches Heu und ausreichend Weideland zu geben. Gegebenenfalls zweimal täglich eine Handvoll dunkelgrünes Blattgemüse. Bei Chinchillas ist mit Grünzeug jedoch immer Vorsicht geboten, da sie zu Blähungen neigen. Führen Sie daher alles Neue nur sehr langsam und in sehr kleinen Mengen ein und bleiben Sie bei dem, was funktioniert.
Aber wie gesagt, das dunkelgrüne Blattgemüse ist für alle gut. Ein gesunder Leckerbissen. Also, ein Leckerbissen sollte ein Leckerbissen sein, und es ist eine tolle Gelegenheit, sich mit seinem Haustier zu beschäftigen. Es gibt viele Leckerbissen für unsere kleinen, pelzigen Haustiere auf dem Markt, die sehr klebrig und zuckerhaltig sind, und die würden wir nicht empfehlen.
Also, wie gesagt, etwas Gesundes mit gutem Ballaststoffgehalt, aber auch Leckerlis. Die Nuggets sollten täglich in kleinen Mengen gegeben werden. Wie wir noch erläutern werden, ist Heu ein Naturprodukt und sein Nährwert variiert.
Betrachten wir unsere Nuggets quasi als unsere Ernährungsversicherung. Sie liefern uns alle Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe, die wir brauchen. Wir müssen also nicht tonnenweise Nuggets füttern, sondern viel hochwertiges Heu. Wie bereits erwähnt, ergänzen wir das Angebot mit Nuggets und sorgen so für Abwechslung. Wie bereits erwähnt, ist Heu, wie bereits erwähnt, wirklich wichtig.
Man könnte meinen, Heu ist Heu, es ist alles irgendwie dasselbe. Es wird auf dem Feld angebaut, getrocknet, es ist, was es ist. Tatsächlich gibt es aber enorme Unterschiede. Wenn wir das besser verstehen, können wir sicherstellen, dass wir den Tieren das Beste bieten, dass sie die richtigen Mengen zu sich nehmen und wir ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden erhalten. Im Großen und Ganzen, und wie ich bereits sagte, werden wir auf den nächsten Folien darauf eingehen, gibt es Einstreuheu und Futterheu, und die beiden sind nicht dasselbe. Oftmals ist das Produkt auf dem Markt etwas vage gekennzeichnet oder sowohl als Einstreuheu als auch als Futterheu gekennzeichnet, und es kann Ausnahmen geben, aber im Allgemeinen handelt es sich wahrscheinlich eher um Einstreuheu.
Wenn wir also daran denken: Das Gras wächst auf dem Feld und wir ernten es, ernten wir im Allgemeinen, wenn möglich, dreimal pro Saison. Das Heu vom ersten Schnitt ist also das hochwertigste Heu. Zu diesem Zeitpunkt ist die Pflanze am jüngsten und somit eine schöne, süße, saftige Pflanze, die die Leute, wenn sie in der Wildnis grasen würden, gerne fressen würden. Sie hat aber trotzdem einen hohen Ballaststoffgehalt, ist sehr schmackhaft und tendenziell am grünsten. Premium-Heu ist also in der Regel Erstschnitt-Heu, also fällt alles, was vom ersten Schnitt stammt, in diese Kategorie.
Das Heu wird geschnitten, getrocknet und verarbeitet. Wir lassen es weiter wachsen und nehmen dann einen zweiten Schnitt. Beim zweiten Schnitt ist die Pflanze etwas älter, der Ballaststoffgehalt ist gestiegen, der natürliche Zuckergehalt ist etwas gesunken, und die Schmackhaftigkeit lässt nach, aber das Heu ist immer noch von sehr guter Qualität und sehr nahrhaft.
Es ist nicht ganz so grün wie Heu vom ersten Schnitt, aber dennoch qualitativ hochwertig und absolut als Futterheu einzustufen. Beim dritten Schnitt handelt es sich jedoch nur noch um Einstreuheu. Zu diesem Zeitpunkt ist die Pflanze bereits recht reif, sehr faserig und eignet sich hervorragend als Einstreu. Es ist gut isolierend und weich, aber nicht wirklich schmackhaft.
Ein Tier knabbert oder kaut vielleicht ein wenig daran, wenn es als Einstreu verwendet wird, aber es frisst es nicht in den benötigten Mengen. Daher suchen wir idealerweise nach Heu vom ersten Schnitt. Gute Qualität, absolut in Ordnung, und Einstreuheu ist tatsächlich einfach Heu.
Bei der Heuversorgung geht es um die Aufnahme, nicht nur um die Bereitstellung. Ohne den tatsächlichen Verzehr können die Tiere nicht alle Vorteile dieses hochwertigen Heus nutzen. Daher ist alles, was wir tun können, um die Aufnahme zu steigern, von Vorteil. Was XL Haze betrifft, arbeiten wir eng mit den Landwirten zusammen, die es produzieren.
Sie werden hier in Großbritannien angebaut und verarbeitet. Ein Großteil unseres Heus wird in unserer Nähe produziert, was fantastisch ist. Und wir arbeiten schon lange mit ihnen zusammen.
Wie gesagt, das Mähen beim ersten Mal ist zwar am teuersten, aber auch der beste Zeitpunkt dafür. Wir prüfen den Nährstoffgehalt im Labor und trocknen unser Heu anschließend gezielt. Auf dem Markt gibt es viele andere Haze-Produkte, viele davon zu deutlich günstigeren Preisen.
Dieses Heu wird traditionell hergestellt, d. h. geschnitten und auf dem Feld getrocknet. Man kann Glück haben und einen fantastischen Sommer haben, das bedeutet, dass das Heu gut trocknet und eine gute Qualität hat. Man kann aber auch Pech haben und feststellen, dass das Heu auf dem Feld vom Regen getroffen wurde und die Qualität von Charge zu Charge stark schwankt. Unser Ziel bei der Herstellung unseres Heus ist eine gleichbleibende Qualität, da wir es kontrollierter verarbeiten.
Es handelt sich also um ein Naturprodukt, und es wird immer natürliche Schwankungen geben. Leider können wir die Sommer beeinflussen, was die Farbe usw. stark beeinflusst. Aber wir können tun, was wir können, um die Qualität konstanter zu halten. Wir messen den Nährstoffgehalt und extrahieren ihn durch Staubextraktion.
Heu besteht aus dem Stängel und dem Blatt. Nach dem Trocknen wird das Blatt etwas spröde und kann während des Prozesses zersplittern, wodurch Staub entsteht. Wir tun daher unser Bestes, um den Staub zu entfernen und auf ein Minimum zu reduzieren. Das schont die Atemwege der Tiere. Viele andere Produkte auf dem Markt sind nicht staubabsaugt. Das ist aus dieser Sicht ein ganz wichtiger Punkt.
Und wie ich schon sagte, wir tun alles, um die Schmackhaftigkeit und die Nährstoffe zu erhalten. Und wir können jeden Sack Heu bis zu seinem Ursprungsfeld zurückverfolgen. Das ist fantastisch und bedeutet für uns im Grunde alles, was wir tun, um zu wissen, was wir tun. Wenn wir also allgemein betrachten, was auf dem Speiseplan steht, wissen Sie, wir haben bereits ausführlich über Heu gesprochen und ich habe den Zugang zu Weideland und Futtersuche erwähnt, und Sie werden auch noch andere Begriffe hören. Sie wissen schon, in verschiedenen Formen, und die Frage ist: Was ist das eigentlich?
Wenn wir sie also kurz durchgehen, sehen wir Gras in vielen verschiedenen Varianten, manche natürlich, manche Hybriden usw. Wenn wir an unseren normalen Rasen denken, auf dem unsere Haustiere sich vielleicht aufhalten, gibt es dort im Allgemeinen eine Mischung aus verschiedenen Arten, und sie mögen diese Vielfalt sehr. Denken wir an Dinge wie Silage und Transportgras, die wirklich für Großtiere wie Pferde, Rinder und Schafe verwendet werden.
So bleibt das Gras aus dem Sommer das ganze Jahr über erhalten, sodass wir Futter haben. Im tiefsten Winter, wenn das Gras nicht wächst, ist der Feuchtigkeitsgehalt für unsere kleinen Haustiere jedoch realistischerweise zu hoch.
Dadurch wird der Ballaststoffgehalt reduziert. Es ist für sie nicht wirklich schmackhaft. Außerdem ist es im häuslichen Umfeld nicht praktikabel.
Wir würden beides eher vermeiden. Auch zum Thema Gras ist es wichtig zu erwähnen: Weideland ist zwar fantastisch für die Beschäftigung und Bewegung, aus vielen guten Gründen und natürlich wegen des Ballaststoffgehalts, aber wir sollten niemals Rasenschnitt geben. Wenn wir also einen langen Grashalm nehmen, ihn einfach am Ansatz abschneiden und ihn ihnen so frisch geben, ist das absolut in Ordnung.
Aber wenn wir an Rasenmäherschnitt denken, der sehr kurz geschnitten ist, kann das ein großes Problem für sie darstellen. Weil er sehr kurz geschnitten ist, gärt er schnell im Darm, was zu Blähungen und anderen Problemen führen kann. Deshalb ist bei der Fütterung mit Gras immer Vorsicht geboten.
Hey, wie gesagt, wir haben schon einiges besprochen, und es kommt noch etwas mehr. Aber wie gesagt, wir trocknen es gezielt, um es unter Kontrolle zu bekommen. Es gibt getrocknetes Gras, das in diesem sehr jungen Stadium geschnitten und dann erneut getrocknet wird. Es kann etwas staubig sein, da es hauptsächlich aus Blättern besteht, aber es kann sehr schmackhaft sein. Wenn Sie die Heu- und Ballaststoffaufnahme fördern möchten, kann es eine wirklich großartige Quelle sein.
Und dann ist da noch die Tatsache, dass viele unserer Heusorten Timothy-Heu sind, das sehr schmackhaft ist, was großartig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir den Unterschied zwischen Futterheu und Einstreuheu angesprochen. Wir haben über Futterheu und Einstreuheu gesprochen, über den ersten, zweiten und dritten Schnitt, und ich habe gerade Timothy-Heu angesprochen. Ein weiterer Unterschied ist die artspezifische Trübung, die oft Timothy-Heu entspricht.
Und dann gibt es Wiesenheu. Wiesenheu hat keine wirklich spezifische Definition, es ist nur ein allgemeiner Begriff für Heu gemischter Arten, im Gegensatz zu Timothy, das nur diese spezifische Art umfasst. Timothy-Heu ist tendenziell qualitativ besser, wie ich bereits sagte, es ist eine wirklich gute, schmackhafte Art mit einem guten Nährstoffprofil.
Man kann aber auch sehr hochwertiges Wiesenheu haben, und manche Tiere mögen die Abwechslung, die darin steckt. Daher sollte man auf Vielfalt zurückgreifen und verschiedene Pflanzen in der natürlichen Umgebung suchen. Auch hier geht es darum, herauszufinden, was für das Tier gut ist, und es ihm zu füttern.
Es geht um die Aufnahme, denken Sie daran. Aber wie gesagt, es gibt diese Unterschiede, und es können auch Zusätze enthalten sein. In unserem Sortiment haben wir zum Beispiel Produkte mit Löwenzahn, Ringelblume und anderen Zutaten, die die Aufnahme erhöhen.
Wie gesagt, es geht darum, die richtige Auswahl an Futter zu haben. Also, wissen Sie, zu meiner Zeit, als ich praktizierte, war ich mitten in meiner kleinen Rede über die Bedeutung von Heu und wie viel Heu wir meinen Patienten geben, die vor mir stehen, und ihr Besitzer könnte mich unterbrechen und sagen: „Wissen Sie, ich verstehe vollkommen, was Sie meinen, ich verstehe, warum es so wichtig ist, aber er scheint Heu einfach nicht wirklich zu mögen.“
Und bei mir läuten in diesem Moment immer die Alarmglocken, denn sie haben ja geradezu einen physiologischen Drang, Ballaststoffe zu konsumieren. Daher ist es meiner Meinung nach immer gut, die Situation besser zu verstehen und herauszufinden, warum das Tier möglicherweise nicht so viele Ballaststoffe zu sich nimmt, wie es sollte. Es kann also ganz einfach sein, dass wir ihnen schmackhafteres, qualitativ hochwertigeres Heu geben und ihnen vielleicht eine Einstreu zur Verfügung stellen müssen.
Heu oder Heu, das sie einfach nicht mögen. Wenn man Heu beurteilt, sollte es eine schöne, frische, grünliche Farbe haben. Wenn man den Sack öffnet und daran riecht, sollte es nach Sommer riechen.
Es sollte ein wirklich angenehmer Geruch sein. Wenn das nicht der Fall ist, wenn es unangenehm riecht oder sauer oder essigartig ist, oder, wissen Sie, man denkt sich: „Oh, das ist nicht sehr angenehm.“ Es riecht wirklich abgestanden.
Das schmeckt weder Ihnen noch dem Tier. Sie werden es nicht fressen. Wenn Sie also die Tüte öffnen und denken: „Oh, das riecht herrlich.“
Ich stehe im Sommer wieder mitten auf einem Feld, und dann besteht eine gute Chance, dass das Tier das Heu frisst. Daher ist es wichtig, dies zu beurteilen. Es kann also, wie gesagt, ganz einfach sein, etwas zu ändern.
Es kann darauf ankommen, wo wir es platzieren und ihnen mehr Möglichkeiten zum Fressen geben. Stellen Sie es beispielsweise an ihren Lieblingsruheplatz. Wir könnten es an mehreren Stellen platzieren und darauf achten, dass das Heu nicht mit Erde in Berührung kommt. Es kann hilfreich sein, es in der Nähe ihres Toilettenbereichs zu platzieren, da sie während ihres Toilettengangs oft daran knabbern.
Aber wir sollten vermeiden, dass es verschmutzt wird, denn das ist ihre einzige Quelle dafür. Und noch einmal: Es sollte in ihren Ruhebereichen vorhanden sein. Wie wir eingangs erwähnt haben, sollten diese Tiere nicht allein gehalten werden. Wir müssen also immer an die Ressourcen denken. Idealerweise sollte ich eine Art … haben.
Pro Tier ein Futtervorrat plus ein Extra. So kann ein dominantes Tier einem ruhigeren Tier keinen Zugang verwehren. Wenn ich also zwei Kaninchen habe, habe ich idealerweise drei Stellen, an denen sie ihr Heu fressen können.
Wir haben also fast jeweils einen und einen Ersatz. Wir haben also zu keinem Zeitpunkt Wachsamkeit oder Ähnliches erlebt, und das gilt auch für alle anderen Tiere. Manche Kaninchen ziehen das Heu gerne von einem etwas erhöhten Bereich, andere bevorzugen es tiefer, dasselbe gilt für Perlhühner und Chinchillas.
Es geht also darum, herumzuspielen und die Tiere selbst zu verstehen. Das ist der Schlüssel zum Spaß. Ich bin ein bisschen nerdig und finde Dinge wie Heu sehr interessant und aufregend. Viele Leute finden das aber nicht so, und das ist auch okay. Als Tierhalter ist es übrigens sehr interessant und aufregend, seinem Haustier eine Belohnung zu geben, weil es dann auf einen zukommt, man mit ihm interagiert und man das Gefühl hat, es zu verwöhnen. Aber wie gesagt, ein großer Teil der Ernährung dieser Tiere sollte aus Heu bestehen.
Wie können wir es also für das Tier, aber auch für den Besitzer selbst, etwas interessanter machen? Und ich bin ein großer Fan von Dingen, die nicht viel Geld kosten müssen. Das können Sie sein.
Seien Sie kreativ mit dem, was man im Haus hat, sei es eine Pappröhre, eine Papiertüte oder ein kleiner Weidenball. Alles kann man selbst herstellen und mit Heu füllen. Und selbst dann, was Leckerlis angeht, kann man sie zwar mit der Hand geben, aber sie eignen sich auch hervorragend zum Untermischen des Heus.
Lassen Sie die Tiere also etwas härter arbeiten. Das schafft Abwechslung und gibt ihnen etwas zu tun. Es fördert die Heuaufnahme, wissen Sie, und es ist faszinierend zu beobachten, wie sie im Heu wühlen, um es zu bekommen.
Wir ermutigen die Leute wirklich, solche Dinge zu tun. Und schließlich, wie gesagt: Füttern wir zu viele Nuggets? Die Nuggets sind, wie gesagt, Ihre Ernährungsversicherung. Sie sollten in kleinen, abgemessenen Portionen sein. Wenn wir zu viele davon geben, fressen sie diese in der Regel lieber als das Heu.
Und es ist durchaus plausibel, dass sie, wenn wir ihnen eine richtig große Schüssel geben, wie auf dem Bildschirm, tatsächlich satt sind und dann einfach keinen Antrieb mehr haben, Heu zu fressen. Und genau hier beginnen die Folgeprobleme durch den Heumangel. Daher ist es vielleicht ratsam, die Fütterung etwas zu reduzieren.
Wir würden also sagen, 20 bis 25 Gramm Nuggets pro Kilo und Tag. Es ist also gar nicht so viel. Wichtig ist, dass wir die Ernährung nicht drastisch umstellen. Wir sagen also nicht: „Oh mein Gott, wir haben zu viel gefüttert“, und reduzieren die Menge dann drastisch. Wir reduzieren die Menge schrittweise über einen gewissen Zeitraum, und hoffentlich sehen wir dann, dass die Heuaufnahme langsam wieder steigt.
Wie gesagt: Alle Veränderungen sollten klein und stetig sein, um den Tieren und der Bakterienpopulation die Möglichkeit zu geben, sich an alle Veränderungen anzupassen. Aber wie gesagt, es dreht sich alles um die Heuaufnahme. Was passiert also, wenn wir es falsch machen? Die Beschreibung des Verdauungssystems klingt zwar kompliziert, ist es aber auch. Es ist ein sehr komplexes System. Für jeden, der bei der Pflege dieser Tiere berät oder sie sogar pflegt, kann das eine entmutigende Vorstellung sein. Mensch, jetzt verstehe ich alles, was da vor sich geht.
Wie um Himmels Willen erfülle ich all diese Bedürfnisse? Und wie wir gerade beschrieben haben, hat die Natur uns viel Arbeit abgenommen, indem sie uns Zugang zu Dunst und Gräsern verschafft und uns mit kleinen Ergänzungsmitteln das meiste liefert, was wir brauchen. Aber wenn wir es nicht richtig machen, hat das Konsequenzen.
Auf den nächsten Folien finden Sie einige Fotos, die das Ganze etwas lebendiger machen. Wenn Sie etwas zimperlich sind, schauen Sie vielleicht weg, aber wie gesagt, ich denke, sie helfen wirklich, das Ganze lebendiger zu machen. Aus zahnmedizinischer Sicht, um vom Verdauungssystem abzuweichen, ist eine Gemeinsamkeit aller drei Arten, dass sie sogenannte offene Zahnwurzeln haben, was bedeutet, dass ihre Zähne ein Leben lang weiterwachsen.
Anders als bei uns, wo wir unsere Milchzähne haben, die durchbrechen, kurzzeitig ausfallen und dann ausfallen, bekommen wir unsere bleibenden Zähne. Sobald sie vollständig durchgebrochen sind, hören sie auf zu wachsen, und das bleibt uns ein Leben lang so erspart. Diese Menschen befinden sich in einer Zwickmühle. Sie essen viel faserige Nahrung, und die scheuert ziemlich stark.
In diesen Materialien sind Silikate enthalten, Mineralien, die die Zähne abnutzen. Das ist ziemlich hart für die Zähne. Die Zähne würden sich abnutzen, wenn sie nicht kontinuierlich wachsen würden.
In vergleichsweise kurzer Zeit würde nicht viel übrig bleiben. Da sie sich ballaststoffreich ernähren, wachsen ihre Zähne kontinuierlich. Und weil ihre Zähne kontinuierlich wachsen, müssen sie sich ballaststoffreich ernähren. Und wenn das nicht der Fall ist, bekommen wir schnell Probleme.
Wenn wir uns also zunächst die Diagramme ansehen, die kleinen grafischen Darstellungen, und hier sehen wir das Maul eines Kaninchens, bei geöffnetem Maul, können wir die oberen und unteren Backenzähne sehen, die unteren Backenzähne hier, die oberen hier, die kleine Zunge hier, den Gaumen hier und eine Art Zahnfleisch hier unten. Aus der Sicht der Backenzähne. Diese Zähne treffen im Ruhezustand rechtwinklig aufeinander, es gibt einen kleinen Abstand zwischen den Zähnen, und alles ist in Ordnung.
Die unteren Schneidezähne sitzen direkt hinter den oberen und feilen sich wie eine feine Meißelkante, wodurch sie sich problemlos in Schach halten. Wenn die Ernährung nicht genügend Ballaststoffe enthält, gibt es einige Rassen, die anfällig für Zahnerkrankungen sind, wie zum Beispiel Zwergziegen. Betrachtet man jedoch die Gesamtbevölkerung, so werden die Zähne nicht abgenutzt, wenn die Ernährung nicht genügend Ballaststoffe enthält.
Sie wachsen weiter. Das bedeutet, dass im Ruhezustand keine Lücke mehr zwischen den Zähnen besteht. Sie liegen nun stumpf aneinander.
Aber die Zähne wachsen weiter und es kommt nun zu Druckkräften zwischen den oberen und unteren Backenzähnen. Da nicht genügend Fasern vorhanden sind, wachsen die Zähne weiter und an diesem Punkt kann es nur passieren, dass die Zähne anfangen, eine gekrümmte Form anzunehmen und sich auszubreiten. Auf einigen Folien habe ich ein paar Röntgenbilder, die ich Ihnen zeigen kann. Das bedeutet, dass sich die Zähne nicht mehr gleichmäßig abnutzen und sich scharfe Spitzen oder Sporen bilden. Auf der Oberseite entwickeln sie sich an der Wangenseite und auf der Unterseite an der Zungenseite und verletzen die Innenseite des Mundes.
Und wenn man bedenkt, wie schmerzhaft ein kleines Geschwür im Mund sein kann, sind diese Schnittwunden unglaublich schmerzhaft. Das verändert dann das Verhalten des Tieres. Es ist schmerzhaft für sie, die wenigen Ballaststoffe zu fressen, die sie vielleicht bekommen, also hören sie ganz auf.
Sie fressen dann vielleicht nur noch ihre Nuggets oder bekommen eine müsliartige Ernährung. Das bedeutet, dass sie weniger Ballaststoffe zu sich nehmen und das Problem immer schlimmer wird. Das hat wiederum Auswirkungen auf die Schneidezähne, die nun nicht mehr richtig aufeinandertreffen und zu lang werden.
Überwachsene Schneidezähne sind oft eine Art zweites Stadium, aber ein äußerlich sichtbares Zeichen dafür, dass tatsächlich etwas mit den Backenzähnen nicht stimmt. Betrachten wir dieses Foto, das einen ähnlichen Blick in den Mund zeigt, sehen wir unten am Zahnfleisch dieses große rosa Stück.
Hier haben wir die Zunge, und die weißen Elemente sind die Zähne. Man sieht diesen sehr, sehr scharfen Sporn und wie sehr er die Zungenseite verletzen würde. An diesem Punkt haben wir nur die Möglichkeit, Zahnbehandlungen durchzuführen, die unter Vollnarkose durchgeführt werden müssen. Wir sollten Zahnbehandlungen nicht bewusst durchführen.
Anschließend feilen wir die Zähne ab und richten sie so gut wie möglich aus. Wie ich Ihnen auf den Röntgenbildern zeigen werde, sind die Veränderungen in den Zahnwurzeln jedoch bereits eingetreten. Wir können sie daher nicht vollständig beheben, sondern nur noch behandeln. Das bedeutet im Allgemeinen:
Wiederholte Vollnarkose und Zahnbehandlungen für das Tier bedeuten Kosten für den Besitzer. Aus verschiedenen Gründen können viele Besitzer diesen Weg leider nicht weiterverfolgen. Für viele dieser Tiere bedeutet die Euthanasie das Ende ihrer Laufbahn. Die Zähne von Meerschweinchen sehen etwas anders aus, sie neigen sich von Natur aus nach innen. Anstatt sich Sporen zu bilden, sehen wir bei ihnen, dass sich die Zähne über die Zunge wölben und die Zunge darunter eingeklemmt wird. Dadurch fällt ihnen das Fressen und Trinken schwer.
Es ist schlimm, aber auf eine etwas andere Art. Kinnböcke ähneln in ihren Symptomen eher Kaninchen. Tränende Augen, nasses Kinn und all diese Dinge sind oft Zahnerkrankungen, und da sie Beutetiere sind, verstecken sie diese, bis sich die Situation deutlich verschlechtert hat. Das nächste Problem, das wir in der Praxis typischerweise sehen, ist der Fliegenbefall, den man nicht schön beschreiben kann.
Es ist ein schrecklicher Zustand für alle Beteiligten, vor allem für das Tier. Es ist schrecklich für die Tierärzte und Pfleger, die sich damit auseinandersetzen müssen, und für die Besitzer, die sich mit der Situation abfinden müssen. Wie bei Zahnerkrankungen ist es besser, vorzubeugen.
Fliegenbefall wird oft dann zum Problem, wenn das Tier aufhört, den klebrigen Kot zu fressen. Wie bereits erwähnt, liegt das meist daran, dass die Nahrung nicht genügend Ballaststoffe enthält. Der klebrige Kot ist nun einmal klebrig und riecht sehr stark.
Sie fressen sie nicht, sondern bleiben am Tier und im Fell haften. Das zieht Fliegen an. Fliegen legen Eier, aus denen Maden schlüpfen, und die Maden graben sich in das Fleisch ein.
Dieses Foto zeigt das Hinterteil eines Kaninchens, das leider an Fliegenmadenbefall leidet. Das ist unten an seinem Rücken. Man kann sehen, wo das ganze Fell ausgefallen ist.
Man sieht offene Wunden. Er ist inzwischen durch dicke Gewebeschichten gesäubert worden, aber er hat noch einen langen Weg vor sich, um wieder gesund zu werden. Es kann vorkommen, dass Tiere aufgrund der von den Maden freigesetzten Giftstoffe einen septischen Schock erleiden.
Es ist unglaublich schmerzhaft. Ich habe viele Patienten gesehen, bei denen sich die Eier direkt in den Bauchraum gebohrt haben. Bis wir sie sehen, sind bereits offene Wunden im Bauchraum vorhanden. Die ersten Anzeichen sind oft winzige Flecken im Bauchraum, sodass die Eier fast wie winzige Reiskörner aussehen.
Wir empfehlen Tierbesitzern dringend, ihre Tiere bei warmem Wetter zweimal täglich zu untersuchen. Bei Tieren, bei denen die Gefahr besteht, dass sie ihre Scotrope nicht fressen, sollten sie ausreichend Bewegung bekommen und ballaststoffreich ernähren. Wir tun alles, um diesen Zustand zu verhindern, denn es ist sehr, sehr unangenehm, wenn es soweit ist. Und schließlich sehen wir eine Art Höhepunkt: Kotdermatitis oder wunde Sprunggelenke. Dieses kleine Häschen hier hat kleine Wunden, die man sehen kann.
Kaninchen unterscheiden sich von Perl- und Chinchillakaninchen dadurch, dass sie keine Ballen an den Pfoten haben. Sie sind lediglich mit dichtem Fell bedeckt. Daher können sehr frühe Anzeichen einer Pododermatitis für Besitzer schwer zu erkennen sein. Wir empfehlen ihnen daher, dies regelmäßig zu tun.
Überprüfen Sie das Fell, bewegen Sie es und achten Sie auf Anzeichen. Eine frühzeitige Behandlung ist definitiv besser. Wenn es so weit fortgeschritten ist, dass offene Wunden entstehen, steht dem Tier ein sehr schwieriger, langer und schmerzhafter Weg bevor.
Und für manche Tiere ist Euthanasie leider die schonendste Behandlung. Eine Dermatitis entsteht jedoch als eine Kombination aus Fettleibigkeit und Übergewicht des Tieres. Dadurch lastet mehr Gewicht und Druck auf den Sprunggelenken, als sie eigentlich sollten, wenn das Tier in Ruhe ist. Auch eine unzureichende Unterbringung mit zu wenig Platz, sodass die Tiere lange Zeit an einem Ort sitzen müssen, oder unzureichende Einstreu sind die Ursachen.
Sie liegen sozusagen auf einer harten Oberfläche. Es ist also wieder einmal eine Anhäufung vieler der Probleme, die wir beobachten. Und wie ich bereits sagte: Bei all diesen Erkrankungen ist Vorbeugen definitiv besser als Heilen.
Wir möchten nicht, dass diese Tiere zu uns kommen, und das gilt auch für jeden von uns. Wir kümmern uns um die Tiere, beraten Tierbesitzer und bieten Behandlungen an. Jeder von uns, der einen Ansprechpartner hat, hat die große Chance, wirklich etwas zu bewirken. Ich denke, es gibt einige Dinge im Leben, die man wirklich verändern kann, indem man Tierbesitzer ermutigt, ihrem Tier mehr Heu zu geben.
Sie ahnen nicht, welchen lebenslangen Nutzen das Tier davon haben kann. Und genau darum geht es uns hier bei Burgess und Excel: Wir wollen einen echten Unterschied machen, Schmerzen und Leiden verhindern, ein Leben bereichern und einem Tier ein langes und glückliches Leben ermöglichen. Das bedeutet, es ist eine wirklich positive Erfahrung für die Tiere selbst, die Besitzer und alle Beteiligten. Nutzen Sie also jede Gelegenheit, dies zu erklären und zu verbreiten.
Die nächsten Folien, die ich durchgehen werde, beziehen sich auf eine Studie, die zu diesem Zeitpunkt schon vor einigen Jahren durchgeführt wurde, aber immer noch sehr wichtig und relevant ist. Ein paar Dinge gleich zu Beginn: Die Studie selbst wurde speziell an Kaninchen durchgeführt.
Wir glauben, dass die Ergebnisse weitgehend extrapoliert werden können. Wissen Sie, wenn nicht direkt, dann indirekt auf Meerschweinchen und Chinchillas. Der Grund dafür liegt in allem, was wir besprochen haben, und in der physiologischen Ähnlichkeit zwischen ihnen. Obwohl Kaninchen Hasenartige und Chinchillas und Perlhühner Nagetiere sind, gibt es Unterschiede.
Es gibt Ähnlichkeiten hinsichtlich der offenen Zahnwurzeln, der Darmstruktur und des Ballaststoffbedarfs. Auch hinsichtlich der Neigung zur selektiven Nahrungsaufnahme sind die Ergebnisse unserer Meinung nach allgemein anwendbar. Ein weiterer Aspekt ist, dass eine Wiederholung dieser Studie, nicht nur an Kaninchen, sondern auch an Meerschweinchen, ein Lizenzproblem darstellen würde, da wir aufgrund der Ergebnisse dieser Studie wissentlich Schaden zufügen würden.
Und ich denke, das ist eine wirklich starke Botschaft. Um einige dieser Produkte in einer Studie zu verabreichen, bräuchten wir eine Lizenz. Ich denke, das ist eine wirklich starke Botschaft.
Wie gesagt, die Studie bezieht sich zwar speziell auf Kaninchen, aber ich denke, sie bietet auch Erkenntnisse für Meerschweinchen und Chinchillas. Ziel der Studie war es, die Auswirkungen der Ernährung auf die Zahn- und Verdauungsgesundheit sowie das Verhalten zu untersuchen. Es gab vier Versuchsgruppen: eine Kontrollgruppe mit ausschließlich Heu und eine Müsligruppe.
Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Tiere nur mit müsliartigen Mischungen gefüttert wurden. Es gab Müsli und Heu, denn es gab Müsli auf dem Markt, auf dessen Verpackung Heu angegeben war, und es war wichtig, beides zu enthalten. Und dann gab es noch eine Gruppe mit Nuggets und Heu als alternative Fütterungsmethode.
Es gab keine Gruppe, die nur Nuggets fütterte, denn es gab keine Nuggets auf dem Markt, die als Alleinfutter verkauft wurden und suggerierten, dass kein Heu benötigt würde. Und wir wussten aus Untersuchungen bei Besitzern, dass die meisten nicht nur Nuggets fütterten.
Anschließend wurden über einen Zeitraum von 17 Monaten Daten erhoben. Als Erstes fiel uns die erwartungsgemäße selektive Fütterung auf. Wir blättern weiter, um Ihnen die Grafik zu zeigen. Was die selektive Fütterung betrifft, fütterten die Müsli- und die Heu-Gruppe durchgehend selektiv, und sie fütterten die Tiere auch weiterhin konsequent.
Es blieb also jeden Tag nur sehr wenig von den Datteln und Körnern in ihren Schüsseln übrig. Sie haben alles aufgefressen, also alles, was zuckerhaltig, stärkehaltig oder so war. Die Pellets, die Stückchen und Mineralien enthielten, und die Stängel, das wirklich faserige Material, haben sie übrig gelassen. Sie haben sich also für die zucker- und stärkehaltigen Elemente entschieden und die faserigen Elemente übrig gelassen. Das war ein übereinstimmendes Ergebnis beider Musikgruppen während der gesamten Studie und hat die Annahme bestätigt, dass sie sich als Spezies selektiv ernähren.
Als nächstes wurde das Gewicht untersucht und welche Auswirkungen das hat. Blättern wir also weiter zur Grafik. In der Anfangsphase waren es junge Kaninchen, also gehörten sie alle derselben Rasse an und waren im gleichen Alter, als sie in den Versuch kamen.
Das ist also das Alter, in dem sie noch kleine Babys waren und ihre Standardnahrung aßen. Dann folgte eine zweiwöchige Übergangsphase, in der sie von der bisherigen Nahrung auf die Testnahrung der Gruppe, der sie zugeteilt wurden, umgestellt wurden. Von 0 bis 263 wurden dann die Daten erhoben.
Und was wir hier sehen, ist ziemlich interessant. Die durchgezogene schwarze Linie unten ist die Hayon-Gruppe. Sie bekommen also irgendwie.
Sie nahmen einigermaßen gleichmäßig zu, entwickelten sich aber nie richtig. Sie waren nicht untergewichtig, und wie ich Ihnen auf der nächsten Folie zeigen werde, war ihr Body Condition Score (BCS) wirklich gut. Da sie aber klein waren, erreichten sie nie ihr volles Wachstumspotenzial. Das erinnert mich an meine Aussage, dass die Nuggets eine Art Nährstoffversicherung darstellen und alle Nährstoffe liefern. Die obere Linie, die gepunktete und gerasterte Linie, stellt die Gruppe dar, die nur Müsli aß.
Diese Jungs nahmen sehr schnell zu und wurden sehr schnell übergewichtig und fettleibig. Wir könnten also ein Problem sehen, wenn sie diesen Weg weiterverfolgen. Und in der Mitte haben wir dann die Gruppe mit Nugget, Heu, Müsli und Heu. Streng genommen gab es statistisch gesehen keinen Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen, aber die Ernährung mit überwiegend Müsli oder nur Müsli führte sehr schnell zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Das können wir auf diesen Fotos sehen.
Also, wissen Sie, diese kleinen Kerle hier unten haben einen Body Condition Score von 3 von 5, wissen Sie, ein toller Zustand, tolles Klima. Sie waren noch klein und haben ihr volles Wachstumspotenzial noch nicht ganz erreicht, wissen Sie, aber sie sind gesund und munter. Wir haben hier zwei Heugruppen, also Nuggets, Heu und Müsli und Heu hatten einen Body Condition Score von etwa 3 bis 3.5, also wieder sehr gut.
Und dann waren diese Jungs mit 4.5 bis 5 von 5 übergewichtig und fettleibig, und der Dominoeffekt. Also noch einmal, wenn man sich irgendwie denkt: OK, also, was ist das Problem daran, dass sie übergewichtig sind?
Eine Dermatitis birgt das Risiko eines Fliegenbefalls. Ein Kaninchen mit starkem Übergewicht wird Schwierigkeiten haben, seinen klebrigen Kot zu fressen, und wir wissen, dass dies das Risiko eines Fliegenbefalls erhöht. Was die Verdauungsgesundheit betrifft, und wie bereits erwähnt, können Sie anhand vieler unserer heutigen Gespräche wahrscheinlich Vermutungen über die Folgen anstellen. Wir betrachten die Verdauungsgesundheit aus zwei Blickwinkeln: Stuhlgang und klebriger Kot.
Die Stuhlmenge ist, wie bereits erwähnt, ein guter Indikator für die Darmfunktion. Sie ermöglicht uns auf nicht-invasive Weise die Darmfunktion zu messen. Betrachtet man die Grafik über den gesamten Zeitraum, während sich alle an die Ernährung zu Beginn der Studie gewöhnten, gibt es leichte Abweichungen. Im weiteren Verlauf der Studie zeigten sich jedoch zwei Müsligruppen: Müsli allein und …
Bei Müsli und Heu, den beiden unteren Linien, hatten wir das geringere Gewicht des Kots, also produzierten sie weniger Kot, was darauf hindeutet, dass der Darm nicht optimal funktionierte. Und oben haben wir die Gruppe, die nur Heu bekam, und die Gruppe, die Nuggets und Heu bekam. Sie produzierten statistisch signifikant schwerere Kotpellets, also einen gesünderen Kotgeschmack, d. h.
Ein gesünderer Darm. Dasselbe galt für den Durchmesser der Stuhlfläche. Die Gruppe mit Heu allein und die Gruppe mit Heu und Nuggets unterschieden sich statistisch von den beiden Müsligruppen, bei denen die Stuhlfläche kleiner war. Wie bereits erwähnt, ist dies ein Indikator für einen nicht optimal funktionierenden Darm und ein Risiko für Darmstauungen und Stuhlverlust. Wie zu erwarten, lag die Gruppe mit Heu allein an der Spitze, gefolgt von der Gruppe mit Heu und Nuggets. Statistisch unterschieden sich die beiden Müsligruppen.
Insgesamt gab es also weniger Ausbeute. Und so sah es tatsächlich aus. Hier ist eine Art Heuhaufen, groß, rund, sieht richtig faserig aus, schön hell, super dick, der Darm sieht wirklich gesund aus.
Hier, klein, dunkel, unregelmäßig, beginnt der Darm langsamer zu arbeiten. Das Tier läuft Gefahr, in eine Stase zu geraten. Es braucht nicht viel, um in eine Stase zu geraten, und wie ich bereits sagte, kann eine Stase sehr, sehr schnell tödlich sein.
Es besteht ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Pelletgröße und der Heuaufnahme. Je mehr Heu wir ihnen geben können, desto größer ist die Pelletgröße, d. h. desto besser arbeitet der Darm.
Es ist also schlicht und einfach: Je mehr Heu wir verfüttern, desto besser. Ein weiterer Aspekt im Hinblick auf die Verdauungsgesundheit war die Untersuchung von nicht gefressenem, klebrigem Kot oder Jotrophie.
Und wenn ich weiter zur Grafik gehe, sehen wir hier: Jede nicht gefressene geheime Trophäe wurde sorgfältig aus dem Stall eingesammelt. Hier oben haben wir also, wie erwartet, die Müsli-Gruppe, die die höchste Menge an nicht gefressenem klebrigen Kot aufwies.
Als nächstes kam Müsli und Heu. Die Heufütterung neben dem Müsli wurde nicht eingestellt, das war ein Problem. Und ganz unten haben wir die Heu-, Nuggets- und Heugruppe. Hier gab es also wirklich sehr, sehr wenig, wenn nicht gar keinen, nicht gefressenen klebrigen Kot.
Also, wissen Sie, ein schöner, gesunder Zustand, aber wenn wir wieder hier hochgehen, denken wir irgendwie: „Okay. Mein Darm funktioniert schon nicht mehr optimal. Ich esse jetzt keine großen Mengen mehr.“
Ich bin übergewichtig. Ich bin gefährdet, an Fliegenmadenbefall zu erkranken, an Fettleibigkeit, Fettleber usw. Und auch an Pododektomie.
Das ist wirklich keine gute Situation. Und dann schauen wir uns die Zahngesundheit genauer an. Wie wir bereits erklärt haben, was passiert, wenn die Ernährung nicht genügend Ballaststoffe enthält, beobachten wir sogar in der Müsligruppe, die Heu bekam, eine geringere Heuaufnahme, weil sie das Müsli selektiv fütterten, und das hat massive Folgewirkungen.
Wie ich bereits beschrieben habe, verlängern sich die Zähne, wenn die Nahrung nicht genügend Ballaststoffe enthält. Wir sehen hier ein Röntgenbild, auf dem die Nase des Tieres in Richtung des Diagramms zeigt.
Wir haben die oberen und unteren Backenzähne. Die Zahnwurzeln befinden sich hier unten im Kiefer, und wo im Ruhezustand ein schöner Abstand zwischen den Zähnen sein sollte, sind sie nun gegeneinander gedrückt. Wir haben also statistisch signifikant festgestellt, dass die Zähne in den beiden Müsli-Gruppen länger waren und eine Sprossenbildung und ähnliches beobachtet wurde. Diese Anzeichen sind klinische Vorboten einer vollständigen Zahnerkrankung.
Ein weiteres Element, das wir untersucht haben, war das Geschehen in den Zahnwurzeln. David Crosley untersucht in einer Studie, wie sich die Winkel der Zähne im Kiefer als Indikator für die Entwicklung von Zahnerkrankungen nutzen lassen. Genau das wurde in der Studie verwendet.
Wie Sie sehen, ist in der Hayoni-Gruppe (Kontrollgruppe) der Winkel zwischen den Zahnwurzeln im Kiefer recht klein. In der Gruppe, die nur Musik hörte, waren diese Winkel hingegen deutlich größer.
Die Zähne beginnen sich zu verbiegen und zu spreizen. Und die Tiere entwickeln Zahnerkrankungen. Wie bereits erwähnt, sind alle Veränderungen dauerhaft, da es sich um knöcherne Veränderungen im Kieferknochen handelt.
Wenn es einmal passiert ist, können wir nichts mehr tun. Wir können es nur managen. Und wie gesagt: Vorbeugen ist definitiv besser als Heilen.
Und wie ich sagte, zu all den Ergebnissen, die wir hier gesehen haben, gab es auch, wissen Sie, aus dieser Studie gingen fünf von Experten begutachtete veröffentlichte Artikel hervor, wissen Sie, die aus einer Studie, die absolut fantastisch ist und alles abdeckt, worüber ich gesprochen habe, besteht. Es gab auch ein Verhaltenspapier, das zeigte, dass in den beiden Elchgruppen mehr negatives Verhalten zu beobachten war, also diese Ausdrücke von Langeweile und Frustration und, wissen Sie, wahrscheinlich auch etwas Unbehagen, und das führte zu einigen dieser negativeren Verhaltensweisen, anders als in der Gruppe, die nur Heu und in der Gruppe, die Nuggets und Heu bekam, im Gegensatz dazu.
Und wie ich eingangs sagte, obwohl diese Studie speziell Kaninchen untersuchte, sind wir aus den heute besprochenen Gründen der Meinung, dass die Ergebnisse auf Perl- und Chinchillas übertragen werden können. Daher besteht bei diesen Tieren das Risiko, Misch- oder Moose-Diäten zu verabreichen, was letztendlich zur Grundlage des Fünf-Stufen-Fütterungsplans führt. Und für uns bedeutet das, viele Dinge zu berücksichtigen. Wir haben etwas mehr als eine Stunde damit verbracht, über Dinge zu sprechen, die in vielerlei Hinsicht sehr komplex sind.
Es gibt ganze Lehrbücher zu jedem dieser Themen. Und wie können wir etwas, das wirklich tiefgründig und komplex ist, verständlich machen und letztendlich dafür sorgen, dass diese Haustiere das bekommen, was sie brauchen: die richtige Ernährung. Und wie ich bereits sagte, sind die Vorteile einer richtigen Ernährung unendlich.
Die richtige Ernährung beugt nicht allem vor. Sie müssen auch geimpft werden, falls erforderlich. Kastration zur Vorbeugung anderer Probleme – es gibt noch viele weitere Dinge, die zu ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden beitragen, aber fast mehr als bei jeder anderen Tierart.
Für diese drei Tierarten hat die richtige Ernährung einen großen Einfluss auf ihre allgemeine Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Ich möchte jeden dazu auffordern, egal ob wir selbst Tierhalter sind, im Einzelhandel tätig sind und Tierhalter beraten, als Tierärzte und Tierarzthelfer diese Tiere behandeln und Kliniken, Beratungsstellen und Newsletter anbieten, oder ob wir eher distanziert agieren – überall dort, wo wir Tierhalter erreichen können, sollten wir dies tun, denn es ist ein Privileg, einen so großen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Tiere leisten zu können. Wie bereits erwähnt, geht es um die Fütterung mit Heu. Hochwertiges Heu ist der Eckpfeiler des Fütterungsplans und macht 85 bis 94 % der Ernährung aus. Betrachten Sie die Nuggets als Sie.
Ernährungsversicherungen und Futtermittel für verschiedene Lebensphasen, die alle Bedürfnisse abdecken und für Abwechslung sorgen, Natursnacks, ballaststoffbasierte statt rein zuckerbasierte Produkte, die die Umwelt und das Leben der Tiere bereichern, wie z. B. dunkelgrünes Blattgemüse und gegebenenfalls frische Zutaten. Bei unseren Chinchillas müssen wir etwas vorsichtiger sein. Bei unseren Meerschweinchen ist der Vitamin-C-Bedarf besonders wichtig.
Sie können Vitamin C nicht selbst synthetisieren. Daher ist die Fütterung eines Meerschweinchens mit geschütztem Vitamin C sehr wichtig, um diesen Bedarf zu decken. Ähnlich verhält es sich mit dunkelgrünem Blattgemüse, das hilfreich sein kann. Und natürlich frisches Wasser in einer für das Tier geeigneten Form.
Vielen Dank, dass Sie heute an unserer Präsentation teilgenommen haben. Ich hoffe, Sie konnten einiges mitnehmen und finden es nützlich. Wie bereits erwähnt, sind wir alle hier, um das Leben von Tieren und ihren Besitzern zu verbessern. Deshalb sind wir bei Burgess immer für Sie da, um zu helfen und zu unterstützen. Folgen Sie uns einfach in den sozialen Medien.
Wir bieten Ihnen als Kundenbetreuer Hilfe und Beratung, falls Sie uns kontaktieren müssen. Unser Ziel ist es, Tieren und ihren Besitzern zu helfen und sie zu unterstützen. Wenden Sie sich daher bei Bedarf an uns. Vielen Dank für Ihr Interesse.

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